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Leiden Sie an Fructoseintoleranz?

Veröffentlicht von am in Intoleranz News
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Unter Fructoseintoleranz wird die Unverträglichkeit von Fruchtzucker verstanden. Diese Zuckerart kommt in verschiedenen Früchten wie beispielsweise Äpfeln, Birnen, Trauben oder Trockenfrüchten vor.

Süßliche Gemüsesorten enthalten ebenfalls einen erhöhten Fruchtzuckeranteil. Bei einer bestehenden Fructoseintoleranz sollten süße Getränke oder der Verzehr von Backwaren, Süßigkeiten und Marmeladen vermieden werden, da sie einen hohen Anteil an Fruchtzucker enthalten.

Es gibt zwei verschiedene Formen der Fructoseintoleranz. Die sogenannte intestinale Fructoseintoleranz wird durch eine Störung des Stoffwechsels verursacht, die durch eine übermäßige Zufuhr von Fructose ausgelöst werden kann.

Diese Form der Fructoseintoleranz lässt sich gut durch die Umstellung des Essverhaltens beherrschen. Dabei ist es ratsam, fructosehaltige Nahrungsmittel auf ein angemessenes Maß zu reduzieren oder bei anhaltenden Beschwerden ganz darauf zu verzichten.

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Bei der hereditären Fructoseintoleranz handelt es sich um eine Fruchtzuckerunverträglichkeit, die genetisch vererbt wird. Die Betroffenen müssen sich bei dieser Form der Fruchtzuckerintoleranz auf eine dauerhafte Ernährungsumstellung einstellen.

Zu den Anzeichen einer Fructoseintoleranz gehören das Auftreten von Blähungen, Bauchkrämpfen, Durchfällen und Müdigkeitserscheinungen. Da sich die Darmflora verändert, kann es zur Schwächung des Immunsystems kommen.

Um festzustellen, welche Nahrungsmittel nicht vertragen werden, empfiehlt sich das Führen eines Tagebuches. In diesem können die Beschwerden genau aufgelistet werden, die bei dem Genuss unverträglicher Nahrungsmittel auftreten.

Für die Betroffenen lässt sich auf diese Weise eine erfolgreiche fructosearme Ernährungsumstellung schneller umsetzen, wodurch wichtige Nährstoffe für den Stoffwechsel vom Darm verwertet werden können.

Für die ärztliche Diagnostik der intestinalen Fructoseintoleranz eignet sich ein spezieller Atemtest, bei dem der Wasserstoffgehalt der Ausatemluft gemessen wird. Bei diesem H2-Atemtest wird dem Betroffenen eine fructosehaltige Flüssigkeit zum Trinken gegeben.

Über einen Zeitraum von etwa 3 Stunden werden Messungen der Ausatemluft durchgeführt, die Aufschluss darüber geben, inwieweit der Darm in der Lage ist, die Fructose richtig zu verwerten. Nach gesicherter Diagnostik kann der Betroffene unter http://www.3pauly.de/wissenswertes/fructoseintoleranz/ nützliche Tipps und Rezeptvorschläge erhalten.

Bildquelle: © Okolaa | Dreamstime.com

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