Gemüse richtig waschen

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Gemüse ist ein zentraler Bestandteil gesunder Ernährung. Es führt dem Körper überlebenswichtige Vitamine zu, sättigt das Hungergefühl und bereichert frisch zubereitete Gerichte.

Das Gemüse vor der Verwendung in der Küche zu waschen, gehört zu seiner Verarbeitung dazu. Schließlich können Rückstände des landwirtschaftlichen Anbaus wie Erde oder Pestizide zurückbleiben. Zudem können Keime von fremden Händen durch die offene Auslage in der Gemüsetheke mit Tomaten, Gurken & Co. in Kontakt kommen. Auch bei bereits verpacktem Gemüse ist eine vorherige Reinigung empfehlenswert. Die Kunststoffverpackung ist nämlich ein hervorragender Nährboden für ungesunde Keime, die nicht mit der Nahrung verzehrt werden sollten. Umso wichtiger ist es, bei der Reinigung des Gemüses einige grundlegende Aspekte zu beachten.

Eine Frage der Hygiene

Mit schmutzigen Händen erzielt man kein sauberes Gemüse. Deshalb ist es wichtig, auch die eigenen Hände vorher entsprechend zu reinigen, um die Nahrungsmittel nicht mit zusätzlichen Keimen in Berührung zu bringen. Hierbei sollte man darauf achten, diese ausreichend mit fließendem Wasser anzufeuchten, einzuseifen und wieder gründlich abzuspülen, damit das Gemüse anschließend nicht nach Seife schmeckt. Beim Abtrocknen sollte ein möglichst sauberes Handtuch verwendet werden, um nicht erneut mit Keimen zu kontaminieren.

Eine Frage der Temperatur

Die elementarste Waschsubstanz, insbesondere für Nahrungsmittel, ist klares Wasser. Gemüse sollte vor allem mit lauwarmem Wasser gereinigt werden. Gemüsesorten mit einer harten Schale erfordern eine etwas höhere Wassertemperatur, damit keine Keime an der Schale verbleiben. Die Schale vor dem Verzehren oder Zubereiten zu entfernen, ersetzt übrigens nicht das gründliche Waschen. Es empfiehlt sich daher, Karotten und Kartoffeln auch nach dem Schälen gründlich mit Wasser zu reinigen, da Keime durch den Schälvorgang von der Schale in das Innere des Gemüses gelangen können. Um die Wassertemperatur richtig einzustellen, finden Sie die dazugehörige Spültischarmatur auf www.calmwaters.de

Eine Frage des Timings

Die Reinigung des Gemüses kann mitunter dessen Verfall beschleunigen. Der Reinigungsvorgang beeinflusst nämlich auch die Oberflächenbeschaffenheit essbarer Pflanzenteile. Dadurch setzen Gärungsprozesse unter Umständen wesentlich früher ein. Deswegen ist es wichtig, das Gemüse nicht direkt nach dem Einkauf zu waschen. Es empfiehlt sich also, dieses ungewaschen zu lagern und erst vor dem Verzehr gründlich zu reinigen.

Eine Frage der Hilfsmittel

Besonders hartnäckige Keime und Verschmutzungen lassen sich mit einem geschmacksneutralen Gemüsereiniger beseitigen. Diesen kann man nicht nur käuflich erwerben, sondern auch mit einigen wenigen Hausmitteln selbst herstellen. Dazu befüllt man eine leere, saubere Sprühflasche mit 250 ml Wasser und jeweils einem Löffel Essig und Zitronensaft. Damit besprüht man das Gemüse, lässt den Reiniger 10 Minuten einwirken und spült anschließend wieder mit klarem Wasser nach. Aufgrund seiner Zusammensetzung sollte der selbstgemachte Gemüsereiniger innerhalb einiger Wochen aufgebraucht oder gegebenenfalls entsorgen werden. Auch eine Gemüsebürste oder ein Waschhandschuh können bei der gründlichen Reinigung von verschmutztem Gemüse helfen.

Bildquelle: pixabay.com

 

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