Der Döner - Fastfood aus dem Orient, oder doch nicht?

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Der Döner ist in der heutigen Zeit auch in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Denn er stellt eine echte Alternative zu Pommes, Hamburger und Schnitzel dar.

Ursprünglich wurde er von türkischen Gastarbeitern zu uns gebracht. Im Laufe der Zeit wurde er allerdings immer mehr abgewandelt, bis er zu dem Döner wurde, den wir heute kennen.

Früher wurde angenommen, dass er zuerst in Berlin angeboten wurde. Dies wurde jedoch durch die Aussage des Schwaben Nevzat Salim widerlegt. Denn er gab an, er habe im Jahr 1969 den ersten deutschen Döner verkauft, und zwar in Reutlingen in Baden-Württemberg. 

Der Döner startet seinen Siegeszug

Da nun klar ist, seit wann es ihn in Deutschland gibt, sollte ein kleiner Überblick gegeben werden, wie es in der Zwischenzeit weiterging für den Döner.

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Es wird geschätzt, dass es allein in Baden-Württemberg ungefähr 2.500 Betriebe gibt, die ihn zum Verkauf anbieten, bundesweit sollen es circa 15.000 sein. Einer von diesen ist www.yorcks-kebap-berlin.de, der sich in Berlin Kreuzberg befindet und mittlerweile auch Döner für Vegetarier und Veganer anbietet. 

Der oben erwähnte Nevzat Salim sagte, dass der Döner in Deutschland über eine sehr lange Tradition verfügt und er auch einen Anteil daran habe. Hierbei ginge es ihm nicht um Ruhm, er wollte nur klarstellen, dass er der Erste war, der ihn hier zum Verkauf anbot. 

In den Anfängen verwendete er noch anstatt des Fladenbrotes noch Doppel-Wecken. Denn in der damaligen Zeit war hier noch nicht an türkische Bäcker zu denken. Und da herkömmliche Wecken zu klein waren, wurden doppelte bestellt.

Salim wundert sich, was heutzutage alles in einem Döner enthalten ist. Denn Rotkraut oder auch Mayonnaise sind seiner Meinung nicht geeignet, da diese Lebensmittel den Geschmack verfälschten. Zudem hätten viele Dönerbuden noch viel Luft nach oben, wenn es um Qualität, Hygiene und auch Freundlichkeit geht. 

Ist der Döner gesund?

Im Gegensatz zu anderem Fastfood ist ein Döner nicht gänzlich ungesund. Denn das Fleisch ist zum Beispiel verglichen mit Gyrosfleisch deutlich magerer. Zudem befinden sich in einem Döner Kebap auch verschiedene Gemüsesorten und Salat.

Dennoch hat er auch einige Kalorien und sollte daher nicht täglich verzehrt wenn auf die Figur geachtet werden soll.

Trotzdem ist er gesünder als zum Beispiel Pommes, die weitaus fettiger sind und weniger Vitamine liefern, da kein Gemüse enthalten ist. Als gesunde Alternative kann auch zu einem vegetarischen Döner gegriffen werden. Denn dieser besteht lediglich aus Fladenbrot und Salat und noch mehr Gemüse.

Bildquelle: © Lukas Gojda - Fotolia.com

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