Den Kilos davonfahren

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Ist der Entschluss zum Abnehmen einmal gefallen, führt der erste Weg für viele Menschen direkt an den Anmeldetresen des nächstgelegenen Fitnessstudios. Zuversichtlich wird der Jahresvertrag abgeschlossen und schon auf dem Rückweg fühlen sie sich hoffnungsfroh und bereits einige Kilo leichter.

Leider ist dieser anfängliche Enthusiasmus oft nicht von langer Dauer, die Benutzerkarte fristet ein trauriges Dasein in den Tiefen des Portemonnaies und das einzige, was sich bewegt, ist der Kontostand wegen der monatlichen Abbuchungen des hocherfreuten Fitnessstudios.

Fast jeder kennt diese Geschichte aus seinem Umfeld oder sogar aus eigener Erfahrung. Der Punkt, an dem die Betroffenen gescheitert sind, ist oftmals der, an dem der Sport langfristig zu einem selbstverständlichen Teil des Alltags werden sollte.

Gelingt diese Verschmelzung nicht, wird die Sportbegeisterung über kurz oder lang dran glauben müssen. Diese Falle umgeht man am besten, indem man sich statt des Fitnessstudios eine Sportart aussucht, die sich gut mit dem Alltag verbinden lässt, möglichst vielseitig ist und zudem Freude bereitet. Radfahren ist in dieser Hinsicht die mit Abstand beste Wahl.

den-kilos-davonfahren-abnehmen-durch-fahrrad-fahren.jpgAufs Rad steigen und rundum fit werden

Grundsätzlich ist Radfahren immer eine geeignete Einsteigersportart, weil nicht nur einzelne Muskeln aufbaut werden, sondern der ganze Körper beansprucht und damit vor allem die wichtige Koordination zwischen den verschiedenen Muskelgruppen verbessert wird.

Gleichzeitig wird das Herz-Kreislauf-System gefordert, was eine positive Wirkung auf die körperliche Leistungsfähigkeit und Ausdauer hat. Da man immer selbst entscheidet, wie viel man sich zu Beginn zumutet, ist Radfahren sowohl für langjährige Couchpotatoes, als auch Menschen auf der Suche nach neuen sportlichen Herausforderungen interessant.

Für stark übergewichtige Menschen und auch Ältere ist zudem die überschaubare Belastung von Gelenken und Knochen ein großer Vorteil. Doch das Beste ist, dass man direkt nach dem Kauf eines geeigneten Fahrrads, das man zum Beispiel bei Bikester findet, loslegen kann.

Schon wenn man nur einige kurze Alltagsstrecken, wie den Weg zur Arbeit oder zum Einkauf auf dem Wochenmarkt, mit dem Fahrrad zurücklegt, wird man bald die positiven Aspekte der regelmäßigen Bewegung spüren. Kommen dann an Wochenenden oder in den Abendstunden noch einige ausgedehntere Touren hinzu, hat man nicht nur etwas für das persönliche Abnehmziel getan, sondern vermutlich auch ganz neue Regionen in der eigenen Heimat entdeckt.

Herausforderungen steigern

Hat man es geschafft das Fahrrad als ganz natürliches Fortbewegungsmittel, ähnlich dem Auto oder Mofa, in seinen Alltag zu integrieren, ist man im Prinzip schon am eigentlichen Ziel angekommen. Wenn dann noch hin und wieder anstrengendere Touren eingebaut werden, die zusätzlich zur reinen Bewegung auch noch einen Trainingseffekt haben, werden die überflüssigen Pfunde langsam aber sicher verschwinden.

Zudem verhindert regelmäßiges Ausdauertraining zusammen mit einer dauerhaften Ernährungsumstellung den unerwünschten Jojo-Effekt, unter dem viele Menschen nach erfolgreichem Abnehmen zu leiden haben. Alle, die dann wirklich auf den Geschmack des Radfahrens gekommen sind, können sich mit den verschiedenen Spezialarten wie zum Beispiel Downhill- oder Crossfahren beschäftigen und darin vielleicht neue Herausforderungen finden, die sie zu sportlichen Höchstleistungen antreiben.

 

Bildquelle: © Warren Goldswain - Fotolia.com

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