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Laktose-Intoleranz - Symptome

Bei einer Laktose-Intoleranz gelangt aufgrund des Laktase-Mangels unverdaute Laktose in den Dickdarm und verursacht so Beschwerden. Es liegt ein Enzymmangel vor, das heißt, das Enzym Laktase, welches die Laktose abbaut, ist nicht in ausreichendem Maß im Darm vorhanden. Das Enzym sitzt in der Dünndarmschleimhaut und spaltet den Milchzucker (= Laktose) in 2 Bestandteile, den Traubenzucker und den Schleimzucker.

Laktose-Intoleranz - Symptome

  • Darmgase
  • Durchfall
  • Blähungen und kollikartige Bauchschmerzen
  • Übelkeit, selten Erbrechen

Meist sind Erwachsene von einer Laktoseintoleranz betroffen, denn Kinder verfügen noch über genügend Laktase, um die Milch verdauen zu können. Auch Kinder von Eltern mit einer diagnostizierten Laktoseintoleranz können normalerweise in den ersten Lebensjahren ohne Probleme Milch konsumieren.

Der Schweregrad einer Laktoseintoleranz hängt davon ab, ob die Laktase (milchzuckerspaltendes Enzym) vollständig fehlt oder ob eine Restfunktion vorhanden ist. Meist werden beim Erwachsenen trotz Vorliegen einer Laktoseintoleranz kleine Mengen an Laktose ganz gut toleriert, dies sollte jedoch ausgetestet werden. Für eine genaue Diagnose suchen Sie am besten einen Arzt Ihres Vertrauens auf.

Laktose-Intoleranz - Verfahren zur Austestung

  • Laktosebelastungstest: man bekommt eine bestimmte Laktosemenge verabreicht, meist 50 g auf 500 ml Wasser. Steigt der Blutglucosewert weniger als 1,2 mmol/l, weist dies auf eine Laktosemalabsorption hin.
  • Laktose H2-Atemtest: es wird nach Verabreichung von Laktose die Konzentration des H2-Gehaltes in der Ausatemluft gemessen. An den Meßwerten ist ersichtlich, ob eine Laktoseintoleranz vorliegt oder nicht.
  • Dünndarmbiopsie: mittels Gewebeprobe kann die Laktase-Aktivität direkt bestimmt werden.