Mit der Nutzung dieser Seite erkläre ich mich damit einverstanden, dass in meinem Browser Cookies gespeichert werden. Mehr Infos darüber, welche Daten verarbeitet werden, finden Sie, wenn Sie auf "Datenschutz Info" klicken. Wenn Sie prinzipiell ein Problem damit haben, dass beim Besuch von unserer Website irgendwelche Daten gesammelt werden könnten, dann verlassen Sie die Seite bitte JETZT!

Laktose-Intoleranz - Ernährungstherapie

Grundsätzlich müssen Sie selbst für sich entscheiden, mit wie viel "Nebenwirkungen" sie leben können, denn die Laktoseintoleranz zählt nicht zu einer Krankheit. Jeder nimmt diese "Nebenwirkungen" unterschiedlich auf. Für den einen eher problemlos für den anderen fast unerträglich. So kann es sein, dass der tägliche Kaffee mit Milch am Morgen ohne weiters toleriert wird - es kommt ganz auf die individuelle Genusstoleranz der Person an.

Die Therapie der Laktoseintoleranz besteht normalerweise in einer laktosefreien bzw. -armen Ernährung. Vorsicht: der Verzicht von Milch und Milchprodukten bedeutet gleichzeitig eine eingeschränkte Kalziumzufuhr. Um jedoch einer Osteoporose entgegenzuwirken, sollten Sie auf alternative Kalziumquellen achten.

Kalziumreiche Gemüsesorten sind z. B. Fenchel, Broccoli, Grünkohl, aber auch Sesamsamen; Gemüsesäfte und einige Mineralwässer (ab 150 mg/l) enthalten viel Kalzium. Vor allem Hartkäse enthält viel Kalzium und wird auch bei Laktoseintoleranz sehr gut vertragen! Mittlerweile gibt es aber auch schon die "Minus L" Milch und "Minus L" Milchproduke, welche Kalzium enthalten.

Ein Erwachsener nimmt normalerweise im Durchschnitt 20 - 30 g Laktose täglich durch Milch und Milchprodukte zu sich. Je nachdem ob man sich laktosefrei oder laktosearm ernähren muss, wird man auf einige dieser Produkte verzichten.

  • Laktosefrei bedeutet: < 1 g Laktose pro Tag
  • Laktosearm bedeutet: 8 - 10 g Laktose pro Tag