Fructose-Intoleranz

Die Fructose-Intoleranz ist eine (oftmals unerkannte) Stoffwechselstörung, die vor allem bei scheinbar gesunder Ernährung zu massiven Darmproblemen führen kann. Genau genommen ist die Fructose-Intoleranz eine Störung des Transportproteins GLUT-5 dar, welches den Fruchtzucker in die Dünndarmzellen transportiert.

Geschieht dies nicht oder unzureichend, gelangt vermehrt Fruktose in den Dickdarm, wo diese von Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren, Kohlendioxid und Wasserstoff "verstoffwechselt" wird. Dieser Abbau führt bei etwa 50% der betroffenen Patienten zu Darmkrämpfen, Blähungen oder Durchfällen. Ein Großteil, der an Fructose-Intoleranz leidenden Patienten leidet auch an weiteren Intoleranzen, wie etwa einer Laktose-Intoleranz, Sorbit- oder Histamin-Intoleranz.

Aktuelle News zur Fructose-Intoleranz finden Sie in unserem News-Blog in der Kategorie "Fruktose-Intoleranz".

 

Fruktose-Unverträglichkeit

Die Fruchtzuckerunverträglichkeit (Fruktose-Unverträglichkeit) wird auch als Fruktosemalabsorption oder Fruktose-Intoleranz bezeichnet. 
Fruktose ist somit ein anderes Wort für Fruchtzucker. Dieser Fruchtzucker zählt zu den Kohlenhydraten und ist ein Einfachzucker = Monosaccarid.

Fructose-Malabsorption

Fructose-Malabsorption – eine oftmals unerkannte Stoffwechselstörung, die vor allem bei scheinbar gesunder Ernährung zu massiven Darmproblemen führen kann.

Wo ist Fruktose enthalten?

Fruktose ist in allen Obstsorten (auch getrocknet!) und daher auch in Fruchtsäften enthalten.  Daneben enthalten auch Honig und Diabetikerprodukte Fruktose.

Fruktose-Intoleranz - Ernährungstherapie

Die Ernährungstherapie bei der Fruktose-Intoleranz richtet sich ausschließlich nach den Symptomen und erfolgt in zwei Schritten:

  1. Streng fruktosearme Kost
    Diese ist zeitlich begrenzt (ca. 2-3 Wochen)
     
  2. Fruktoseangepasste Langzeiternährung