Diabetes

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselstörung, bei der der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Deshalb wird sie auch Zuckerkrankheit genannt. Es gibt drei verschiedene Formen der Erkrankung, die weiter unten kurz erklärt werden.

Immer mehr Menschen müssen mit der Diagnose Diabetes mellitus leben. Weltweit sind es circa 4 %  der Bevölkerung. Wie kann man das Risiko daran zu erkranken senken? Und wie sollen sich Diabetiker ernähren?

Laut Österreichischem Diabetesbericht leben in Österreich über 300.000 Diabetiker. Einer Schätzung zufolge leiden jedoch weitere 150.000 – 180.000 an der Stoffwechselerkrankung, ohne dass sie diagnostiziert wurde.

Als wesentlicher Risikofaktor für Typ-2-Diabetes gilt das metabolische Syndrom. Dieses kennzeichnet sich durch das Zusammentreffen von mehreren Stoffwechselstörungen: Bluthochdruck, Glukoseintoleranz, Fettleibigkeit und Fettstoffwechselstörung. 

Aktuelle Informationen über Diabetes finden Sie in unserem News-Blog in der Kategorie "Diabetes". Wenn Sie auf der Suche nach speziellen Rezepten für Diabetiker sind, dann können wir Ihnen auf jeden Fall die Diabetiker Rezepte von GuteKüche empfehlen.

Diabetes Typen 

  • Typ 1 Diabetes (1)

    Der Typ 1 Diabetes tritt vor allem in jungen Jahren auf, meistens zwischen dem 11. und 13. Lebensjahr, und wird deshalb auch jugendlicher oder juveniler Diabetes genannt. Veranlagung, bestimmte Virusinfektionen und/oder eine Fehlsteuerung des Immunsystems können diese Diabetes-Form auslösen.

    Bei dieser Form werden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört, die das Hormon Insulin produzieren. Insulin steuert die Aufnahme des Zuckers Glukose aus dem Blut in die Zelle. Durch den Mangel an Insulin bleibt die Glukose im Blut und der Blutzuckerspiegel (Blutglukosespiegel) steigt an, was verschiedene Symptome zur Folge hat.

  • Typ 2 Diabetes (1)

    Beim Typ 2 Diabetes spricht der Körper nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin an, weil entweder die Insulinwirkung (Insulinresistenz) oder die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse (relativer Insulinmangel) gestört ist.

    Dieser Typ tritt meist erst nach dem 40. Lebensjahr auf und wurde früher als Alterszucker bezeichnet. Übergewicht, Bewegungsmangel und fettreiches Essen erhöhen das Erkrankungsrisiko. In den nächsten 25 Jahren wird daher weltweit mit einer Verdopplung dieser Erkrankung gerechnet. Schon heute erkranken viele Menschen immer früher daran.

  • Schwangerschaftsdiabetes (1)

    Als Schwangerschafts-Diabetes wird eine Form der Zuckerkrankheit bezeichnet, die erstmals während einer Schwangerschaft auftritt. Durch die Schwangerschaft reagiert der Körper weniger empfindlich auf körpereigenes Insulin.

    Meist verschwindet die Schwangerschaftsdiabetes nach Ende der Schwangerschaft wieder. Allerdings erkranken diese Frauen später häufiger an einem Typ 2- oder Typ 1 Diabetes.

    Aktuelle Informationen zur Schwangerschaftsdiabetes finden Sie in unserem News-Blog in der Kategorie "Schwangerschaftsdiabetes" sowie im Familien-Blog unter "Krankheiten in der Schwangerschaft".