Vitamin B 12

Vitamin B 12 (Cyanocobalamin) - Cobalamin erfüllt wichtige Aufgaben im Soffwechsel von Aminosäuren und Fetten. Bei ausgewogener Ernährung ist Cobalaminmangel selten. Cobalamin-Hypovitaminose entwickelt sich als Folge chronischer Gastritiden (mangelhafte Bildung des Intrinsic-Factor), nach Teil- bzw. Totalresektion des Magens oder schwerer Schleimhautentzündung im Dünndarm.

Vitamin B 12 Mangel

Mangelsymptomatik kann bei vegan Ernährten auftreten. Allerdings enthalten die Speicher 2-5 mg Vitamin B 12. Da täglich davon ca. 0,1 % genutzt werden, kann sich zunehmender Mangel u.U. erst nach J ahren klinisch bemerkbar machen. Besonders bei älteren Menschen ist auf gefüllte Speicher zu achten, da diese durch ernährungsbedingte Einschränkungen besonders betroffen sein können.

Ein fortgeschrittener Vitamin B 12-Mangel initiiert u. a. infolge einer Störung der Zellbildung im Knochenmark eine Anämie mit charakteristischen übergroßen Erythrozyten, die megaloblastische Anämie. Diese ist auch teilweise die Folge eines gestörten Folsäure-Umsatzes. Mangelerscheinungen zeigen sich in Form von Zungenbrennen, Störungen der Erythropoese, Granulopoese und Thrombopoese, Leistungsminderung, Herzbeschwerden, Atemnot, Tinnitus od. Ohrgeräuschen, Schlappheit, Parästhesien und Mundwinkel-Rhagaden.

Vorkommen und empfohlene Tagesdosis von Vitamin B 12

Wesentliche Cobalaminquellen sind tierische Nahrungsmittel. Besonders reichhaltig ist Vitamin B 12 in Leber, Nieren, Eiern, Bierhefe, Wurzelgemüse, mikrobiologisch gereiften Nahrungsmitteln und Milchprodukten zu finden. Darüber hinaus sind milchsauer vergorene Lebensmittel Vitamin B 12 haltig. Ein Esslöffel Krabben oder ein dünnbestrichenes Leberwurstbrot pro Tag reicht aus, um die Versorgung mit Vitamin B12 zu gewährleisten. Präventivmedizinisch sinnvoll sind täglich 0,3 mg, zusammen mit Vitamin B6 und Folsäure.

Quelle: Vitatest

 

Weitere interessante Artikel über Vitamin B