Vitamin A

Vitamin A (Retinol) und seine Vorstufen sowie Carontinoide spielen in der Präventivmedizin besonders in Schutz und Regeneration von Haut und Schleimhäuten eine Rolle. Aber auch für die Augen, in der Immunstimulation und in der Testosteronproduktion sind sie elementar.

Mangel kann durch hohe Nitratbelastung in der Nahrung, Gallenblasenerkrankungen, Pankreaserkrankungen, Leberschäden, ungenügende intestinale Resorption, Alkoholkrankheit, Fettresorptionsstörungen und Schilddrüsenfunktionsstörungen auftreten. Als klinisches Mangelzeichen gelten Sehstörungen (z.B. Nachblindheit) sowie Regenerationsstörungen an Haut und Schleimhäuten (z.B. verzögerte Wundheilung und Plattenepithelmetaplasie im Respirationstrakt).

Vitamin A Mangel

Klassische Zeichen des Vitamin A Mangels sind gelblich verhornte Bitot-Flecken an der Augenbindehaut. Tränendrüsen und Augenbindehaut können völlig austrocknen. Später kommt es zu Keratomalazie mit völliger Zerstörung und Erblindung.

Vorkommen und empfohlene Tagesdosis von Vitamin A

Besonders Milch, Butter, Grüngemüse, Eigelb und Salzwasserfische (z.B. Makrele) sind reich an Vitamin A. Präventivmedizinisch sinnvoll sind täglich 2 mg Retinol und 6-12 mg Carotinoide.

Quelle: Vitatest