Mineralstoffe - Spurenelemente

Die Mineralstoffe bzw. „Mengenelemente“ werden begrifflich von den „Spurenelementen“ unterschieden und mengenmässig definiert als anorganische Nahrungsbestandteile, deren Essentialität beim Menschen in Mengen über 50 mg/Tag experimentell nachzuweisen ist. In der Präventivmedizin haben besonders Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kalium und Natrium (mit Chlor) als Mengenelemente herausragende Wichtigkeit.

Spurenelemente haben essentielle physiologische Bedeutung. Werden sie dem Organismus nicht über Nahrung und Trinkwasser zugeführt, entstehen Mangelerscheinungen, eine übermäßige Zufuhr kann sich toxisch auswirken. Den Spurenelementen werden alle chemischen Elemente zugeordnet, deren Anteil an der Gesamtkörpermasse kleiner als 0,01 Prozent ist. In der Präventivmedizin sind die Spurenelemente Eisen (Fe), Jod (J), Kupfer (Cu), Mangan (Mn),Selen (Se), Zink (Zn) und Kobalt (Co) elementar wichtig.

Aktuelle News über Mineralstoffe und Spurenelemente finden Sie in unserem News-Blog in den Kategorien Mineralstoffe bzw. Spurenelemente.

Was sind Spurenelemente und Mineralstoffe?

Die Voraussetzung der biologischen Essentialität für Elemente ist erfüllt, wenn folgende Kriterien
zutreffen:

  • Vorhanden in allen Geweben einer zoologischen Familie und regelmäßig nachweisbar,
  • Die Gewebekonzentration von Spezies zu Spezies sollte nicht um Größenordungen voneinander abweichen,
  • Fehlt ein Element, werden unabhängig von der Spezies spezifische Mangelerscheinungen dieses Elementes beobachtet,
  • Veränderungen in physiologischer und struktureller Hinsicht können auf Molekularebene einem umschriebenen biochemischen Defekt zugeordnet werden,
  • Durch Zufuhr des entsprechenden Elementes werden die spezifischen Mangelerscheinungen verhindert bzw. normalisiert.