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Wie wird Fett verdaut?

Die Fette und Öle aus der Natur werden im Dünndarm mit Gallensäuren emulgiert, die kleine Fetttröpfchen, die so genannten Micellen, bilden. Auch die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K können nur in diesen Micellen resorbiert werden.

Die Triglyceride in den Micellen werden von den Lipase-Enzymen (aus Magen, Dünndarm und Bauchspeicheldrüse) in Glycerin und Fettsäuren getrennt. Diese werden dann durch die Dünndarmzellmembran geschleust. In den Zellen des Dünndarms werden sie wieder zusammengebaut, mit einer Eiweißhülle versehen (Chylomikronen) und über Lymphe und Blut im Körper verteilt.

Nur die so genannten mittelkettigen Fettsäuren (MCT-Fette) können auch ohne Galle und Chylomikronenbildung aufgespalten und resorbiert werden. Die MCT-Fette können bei Entzündungen der Dünndarmschleimhaut therapeutisch eingesetzt werden.

Die Fettverdauung kann durch Bitterstoffe (z.B. Artischocken, Gelbwurz, Wermuth) und sog. Verdauungsschnäpse angeregt werden.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus kaltgepressten Pflanzenölen, Ölsaaten und Nüssen werden unerhitzt am besten vertragen. Nüsse und Ölsaaten können auch unzerkleinert in Wasser eingeweicht und anschließend püriert werden.

Das ergibt z.B. die milcheiweißfreie Mandel-, Haselnuss- oder Cashewnussmilch – übrigens auch eine leicht verdauliche Basis für Saucen.

Butter enthält viele kurzkettigen Fettsäuren und ist daher relativ leicht verdaulich. Sie sollte wegen des relativ hohen Gehaltes an gesättigte Fettsäuren und Cholesterin sparsam verwendet werden.

Schwer verdaulich und sehr kalorienreich sind scharf angebratene, frittierte, panierte oder mit viel Käse überbackene Speisen. Sie enthalten vorwiegend gesättigte Fette.

Quelle: Vitatest